In letzter Sekunde Punkt verschenkt

Veröffentlicht auf von Murxx

Es ist noch gar nicht lange her, knapp drei Monate, das 0:7-Debakel beim HSV. Damals wurde der KSC vorgeführt und verließ willenlos und völlig verdient, auch in dieser Höhe, als Verlierer den Platz. Man durfte also gespannt sein, wie die Wiedergutmachung aussieht. Und siehe da, man muss sich in Hamburg nicht abschlachten lassen, nein, man kann da auch recht gut spielen. Dennoch hieß auch diesmal wieder der Verlierer KSC. Und das, obwohl man bis zur 90. Minute ein Unentschieden erreicht hatte. Der Siegtreffer für den HSV fiel in allerletzter Sekunde nach einer Ecke, die keine war. Wie sagt man so schön? Typisch KSC.

Die Niederlage an der Fehlentscheidung festzumachen, fällt unter die Kategorie hätte-wäre-wenn. Genauso übrigens wie die Olic-Schwalbe. Elfer und Rot wäre möglich gewesen, hätte der Schiri dies nicht richtig interpretiert. Diese hww-Kategorie ermöglicht jedoch, alles so zu drehen und zu wenden, wie man es gerne hätte. Von daher eher ungeeignet.

Betrachtet man dieses Spiel ganz nüchtern, hat sich der KSC selbst besiegt. Eigentor durch Neuzugang Sebastian bedeutet die Hamburger Führung, Freis gleicht aus und beim Eckball wird geschlafen und dem HSV den Sieg geschenkt. Bitter, denn es war gegen schwache Hamburger mehr drin gewesen.

 

Torschütze Sebastian Freis

Veröffentlicht in Karlsruher SC

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