Sonntags um halb zehn im Wildpark

Veröffentlicht auf von Murxx

Es ist Sonntag, halb zehn im Wildpark. Blauer Himmel, die Sonne scheint. Perfektes Wetter für ein Training nach der völlig überflüssigen Niederlage in Berlin. Von den Spielern ist nichts zu sehen. Die anwesenden Trainingskiebitze laufen mehrmals verwundert zum Schaukasten, um sich zu vergewissern, dass das Training auf dem Aushang angekündigt wird.

Endlich, es ist zehn vor zehn und als Erster kommt Maik Franz ans sommerliche Tageslicht. Seine Mannschaftskollegen folgen ihm mit Joggingschuhen ausgerüstet. Es geht in den Wald, auslaufen nennt man das wohl. Die verletzten oder angeschlagenen Spieler Kennedy, Carnell, Aduobe und Görlitz mussten diese Joggingeinheit auf dem Fahrrad absolvieren.

Kurz vor halb elf kommen dann die Radler wieder zurück und wenige Minuten später trifft auch der Lauftreff wieder ein.
Sonntags halb elf im Wildpark, Training beendet.
Der Rentnerclan hat währrenddessen das Spiel von gestern auseinander genommen. Von vorne bis hinten wurde analysiert und der eine oder andere Spieler kam überhaupt nicht gut weg. Allen voran Miller, der bekam sein Fett weg. Aber hallo, da fielen mehr als deutliche Worte.

Wenn man so gelangweilt im Wildpark rumhängt und eigentlich aufs Training wartet, fällt einem auf, dass hier zum Teil komische Dinge passieren. Wie erwähnt ist der Himmel blau und die Sonne strahlt von selbigem, keiner rechnet in nächster Zeit mit Regen, nur Buck trägt mal vorsorglich eine Regenjacke. Hajnal kommt vom Joggen zurück und versucht durch eine verschlossene Tür ins Heiligtum zu gelangen. Er hat die richtige Tür aber doch noch gefunden.

Was mich allerdings am meisten freut, ist die Fürsorgepflicht des Vereins für ihre VIPs. Für die werden ja bekanntlich reservierte Parkplätze zu Verfügung gestellt. Und damit auch ja kein Unbefugter auf diesem Parkplatz parkt, wurde kurzerhand ein Baum hingepflanzt. 


Veröffentlicht in Karlsruher SC

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