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Sonntag, 11. mai 2008
Beim letzten Heimspiel der Saison gegen Bochum wurden vor dem Spiel die Spieler verabschiedet, die den Verein verlassen werden.



Seit der E-Jugend trug er das Trikot des KSC, jetzt nach 15 Jahren muss er den Verein verlassen. Sein Vertrag wurde nicht verlängert. Florian Dick absolvierte 2 Bundesligaspiele (Stand 11.05.08), 82 Zweitligaspiele und 28 Spiele in der Regionalliga für den KSC. Der Abwehrspieler erzielte 3 Tore für die Blau-Weißen. Im Februar 2007 erlitt er einen Kreubandriss im Spiel gegen den FC Augsburg. Alles Gute Flo auf deinem weiteren Weg.


Nach 6 Jahren im Wildpark verlässt Mario Eggimann den KSC in Richtung Hannover. Der Abwehrspieler wurde hier in Karlsruhe zum Schweizer Nationalspieler. Er absolvierte für den KSC 32 Bundesligaspiele (Stand 11.05.08) und 143 Zweitligaspiele. Er traf insgesamt 18 Mal ins gegnerische Tor.


Nach nur einer Saison beim KSC verlässt Tamas Hajnal wieder den Verein und wechselt nach Dortmund. Im Sommer 2007 vom 1. FC Kaiserslautern zum KSC gekommen und sich in der Winterpause bereits wieder Richtung Dortmund umorientiert. Der "Saisonarbeiter" bestritt für den KSC 31 Spiele und erzielte dabei 8 Tore (Stand 11.05.08). Während seiner KSC-Zeit wurde Hajnal Spieler des Jahres in Ungarn.


Die Verabschiedung vorbereitet und doch nicht durchgeführt. Lange Zeit war die Zukunft von Andreas Görlitz ungewiss. Es war nicht klar, ob der vom FC Bayern München ausgeliehene Görlitz zurück in die bayrische Landeshauptstadt geht oder beim KSC bleiben kann. Am Freitag konnten sich die beiden Vereine einigen und die Nr. 77 bleibt ein weiteres Jahr auf Leihbasis beim KSC.
von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher SC
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Sonntag, 11. mai 2008

Das letzte Heimspiel der Saison hat der KSC gründlich vermasselt. Tolles Wetter, gute Stimmung und die Mannschaft präsentiert sich willen- und leidenschaftslos. Da haben die großen Töne, die vorab vom Trainer gespuckt wurden, auch nichts daran geändert. Man wolle sich mit einem tollen Spiel und einem Sieg bei den Fans für die Unterstützung bedanken. Tja, guter Vorsatz, aber mangelhafte Umsetzung.

Der VfL Bochum geht letztendlich verdient als Sieger vom Platz, da der KSC außer einem müden Sommerkick nichts zu bieten hatte.
von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher SC
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Mittwoch, 7. mai 2008

Das Heimspiel am 32. Spieltag gegen Cottbus, ein Rumgegurke. Die Luft ist angeblich raus. Aber warum? Nur weil man den Klassenerhalt schon längst geschafft hat? Weil es quasi um nichts mehr geht? Liebe Herren Profifußballer, die Saison ist noch nicht zu Ende, merken Sie sich das.

Die Hinrunde war toll, keine Frage. Und niemand hatte damit gerechnet. Umso enttäuschender ist jetzt die Rückrunde. Man hat fast das Gefühl, die Jungs sind satt. Zufrieden mit dem, was erreicht wurde. Dummerweise ist die Saison eben nicht zu Ende und dann sollen die, die immer davon träumen bei einem "absoluten Topverein" zu spielen, auch die nötige Leidenschaft an den Tag legen. Die Realität sieht anders aus und das Ergebnis ist das Rumgegurke gegen Cottbus.

 Murxx ist sauer.

Bereits am kommenden Samstag ist Bochum zu Gast im Wildpark. Ich möchte gar nicht dran denken, dass dies das nächste, lustlose Gurkenspiel werden könnte.
von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher SC
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Sonntag, 4. mai 2008
Heute war im "Sonntag" zu lesen, "Stadionentscheidung nicht vor Juli". Dieses Thema wird im Karlsruher Gemeinderat frühestens im Juli behandelt. Es wären noch eine Reihe von Punkten offen, die noch geklärt werden müssen.

Aha. Da muss man sich mal wieder verwundert die Augen reiben. So langsam blickt da niemand mehr durch, am wenigstens wohl die verantwortlichen und handelnden Personen höchstselbst. Die Entscheidung soll also im Juli 2008 fallen, dabei wurde am 13. März 2006 über das Presseamt der Stadt Karlsruhe vermeldet, dass die Entscheidung gefallen sei und das Wildparkstadion umgebaut wird.


Im März 2006 ist also die Entscheidung pro Umbau gefallen, im August 2006 ließ der KSC verlauten, dass er sich an einer Besitzgesellschaft nicht beteiligen kann. Schuld daran sind wohl "Altlasten", Verträge aus der Vergangenheit. 1997 gab es nämlich die Stadionpläne aus der Pfalz mit den berühmten vier Bürotürmen. Deswegen wohl der Rückzug des KSC aus der geplanten Besitzgesellschaft, da die Regressforderungen den Spielbetrieb gefährdet hätten.
Daraufhin wurden die Beschlüsse des Gemeinderats vom Frühjahr wieder aufgehoben und die Stadt KA fing an zu prüfen, ob ein Umbau in Eigenregie (mit einer städtischen Gesellschaft) möglich ist. Es folgten neue Prüfungen, Beschlüsse, Einigungen in Hülle und Fülle, garniert mit Schuldzuweisungen, um dann wieder umgeworfen zu werden. 

Im November 2007 dann "endgültig" grünes Licht für den Umbau. Der Gemeinderat hat dem Finanzierungsmodell der Miete über die Ticketeinnahmen zugestimmt. Denkste "endgültig". Anfang April diesen Jahres der nächste Stolperstein in Sachen Umbau. Die veranschlagten 58 Millionen müssen nach oben korrigiert werden. Lt. OB Fenrich müssen ca. 17 Millionen mehr veranschlagt werden. Grund dafür wären die vom KSC geforderten "Parkierungsanlagen" für die VIPs, das lichtdurchlässige Dach, die neuen Medienrichtlinien der DFL und die Baukostenentwicklung.

Um es auf den Punkt zu bringen, der Umbau mehrmals beschlossen und verkündet und doch in weiter Ferne.

Da muss man sich nicht wundern, wenn plötzlich der Brettener OB auf den Plan tritt und sich zu Wort meldet. Dass ein Umbau des Wildparks nur Flickschusterei sein wird und nur ein Neubau an einem anderen Standort langfristig gesehen sinnvoll ist, ist so abwegig nicht. Das Gleisdreieck ist wirklich eine gute Alternative, aber OB Fenrich schließt einen anderen Standort rigoros aus. Kein Wunder, was soll er denn sonst mit dem verlassenen Wildpark auch anfangen?

Bemerkenswert ist allerdings, dass die Stadt ein Stadion für über 70 Millionen (+ zig Millionen zusätzlich) umbauen will. Andernorts entstehen dafür komplett neue Stadien. Ebenfalls bemerkenswert, man weiß, was es kostet, ohne zu wissen was man überhaupt baut.

Das Kasperletheater geht also weiter.
von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher SC
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Sonntag, 4. mai 2008
Es ist Sonntag, halb zehn im Wildpark. Blauer Himmel, die Sonne scheint. Perfektes Wetter für ein Training nach der völlig überflüssigen Niederlage in Berlin. Von den Spielern ist nichts zu sehen. Die anwesenden Trainingskiebitze laufen mehrmals verwundert zum Schaukasten, um sich zu vergewissern, dass das Training auf dem Aushang angekündigt wird.

Endlich, es ist zehn vor zehn und als Erster kommt Maik Franz ans sommerliche Tageslicht. Seine Mannschaftskollegen folgen ihm mit Joggingschuhen ausgerüstet. Es geht in den Wald, auslaufen nennt man das wohl. Die verletzten oder angeschlagenen Spieler Kennedy, Carnell, Aduobe und Görlitz mussten diese Joggingeinheit auf dem Fahrrad absolvieren.

Kurz vor halb elf kommen dann die Radler wieder zurück und wenige Minuten später trifft auch der Lauftreff wieder ein.
Sonntags halb elf im Wildpark, Training beendet.
Der Rentnerclan hat währrenddessen das Spiel von gestern auseinander genommen. Von vorne bis hinten wurde analysiert und der eine oder andere Spieler kam überhaupt nicht gut weg. Allen voran Miller, der bekam sein Fett weg. Aber hallo, da fielen mehr als deutliche Worte.

Wenn man so gelangweilt im Wildpark rumhängt und eigentlich aufs Training wartet, fällt einem auf, dass hier zum Teil komische Dinge passieren. Wie erwähnt ist der Himmel blau und die Sonne strahlt von selbigem, keiner rechnet in nächster Zeit mit Regen, nur Buck trägt mal vorsorglich eine Regenjacke. Hajnal kommt vom Joggen zurück und versucht durch eine verschlossene Tür ins Heiligtum zu gelangen. Er hat die richtige Tür aber doch noch gefunden.

Was mich allerdings am meisten freut, ist die Fürsorgepflicht des Vereins für ihre VIPs. Für die werden ja bekanntlich reservierte Parkplätze zu Verfügung gestellt. Und damit auch ja kein Unbefugter auf diesem Parkplatz parkt, wurde kurzerhand ein Baum hingepflanzt. 


von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher SC
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Samstag, 3. mai 2008
Hertha drei - Karlsruhe eins, das Spiel ist schnell zusammengefasst. Miller gepatzt, Gegentor, Hajnal gepatzt, Gegentor, obwohl zu diesem Zeitpunkt schon eine Karlsruher Führung möglich gewesen wäre. Vorne zahlreiche Chancen vergeben und hinten ein Hühnerhaufen, da darf man sich dann auch nicht beschweren. Das Positive an diesem Spiel ist die Tatsache, dass bei Kapllani nachweislich der Knoten geplatzt ist. Ihm gelang der Anschlusstreffer. Dass das dritte Tor der Berliner kurz vor Schluss wegen Abseits nicht hätte zählen dürfen, ist letztendlich auch egal.

Durch individuelle Fehler und leichtfertig versemmelte Chancen der Hertha den Sieg geschenkt. So wird das nix mit 50 Punkten.
von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher SC
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Donnerstag, 1. mai 2008
... ein ungleiches Duell.

Auf der einen Seite der Karlsruher FV, ein wirklicher Traditionsverein, der Fußballgeschichte geschrieben hat und kurz vor der Löschung aus dem Vereinsregister stand. Auf der anderen Seite die TSG, deren "Tradition" sich einzig und allein im Vereinsnamen darstellt. Ein Dorfverein, der Dank des Mäzens Hopp in der 1. Bundesliga installiert werden soll.

Der KFV hat eine Vergangenheit, die TSG bastelt mit Hochtouren und grenzenloser finanzieller Unterstützung an der Zukunft. Fußballfans, die eine Tradition nicht nur aufgrund des Gründungsjahres definieren, beurteilen das TSG-Kunstobjekt eher vorsichtig bis negativ. Die Medien und Fußballeventies finden es wiederum klasse.

Der Traditionsverein Karlsruher FV kämpft nach dem Neubeginn in der Kreisklasse C täglich ums Überleben.
Einen Gönner und Mäzen, wie ihn die TSG hat, gibt es hier nicht.
Im Gegenteil. Die traditionsreiche Heimat des KFV musste einem 
Seniorenheim weichen und am Engländerplatz steht jetzt diese 
Mensa. Die Stadt Karlsruhe entfernt Tradition, während sie andernorts
künstlich geschaffen wird.

Der KFV und das "kicker"-Sportmagazin haben eines gemeinsam. Bei beiden Gründungen wird ein und derselbe Name erwähnt: 
Walther Bensemann. 
Eigentlich schlummert hier ein Sponsor, der sich dessen aber leider
nicht bewusst ist.


von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher FV
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Donnerstag, 1. mai 2008
Der Karlsruher Fußballverein wurde 1891 auf dem Engländerplatz gegründet. Dort, wo das alte Fanprojekt der KSC-Fans beheimatet war und die Stadt diese unendlich hässliche Mensa hingestellt hat. Gründungsmitglied des KFV war u. a. Walther Bensemann („Der Mann, der den Fußball nach Deutschland brachte“, Mitbegründer des DFB und Papa der Fußballfachzeitschrift „kicker“ ).

Der KFV gehörte einst zu den erfolgreichsten Fußballvereinen Deutschlands (besonders vor dem 1. Weltkrieg). Den Deutschen Meistertitel feierte der Verein im Jahre 1910. Zudem wurde der Karlsruher FV 2 mal Deutscher Vizemeister (1905, 1912), 8 mal Süddeutscher Meister (1901-1905, 1910-1912), Südwestkreismeister (1922), Kreismeister Mittelbaden (1924, 1925), Baden-Württembergischer Bezirksmeister (1926), 4 mal Badischer Meister (1928, 1929, 1931, 1932), Bezirksmeister (1938), Kreismeister (1943), Nordbadischer Amateurmeister (1952), Nordbadischer Pokalmeister (1961, 1962, 1965), Nordbadischer Amateurmeister (1974), Bezirksligameister (1981).

      Copyright der Bilder in diesem Artikel: Charles Westermann

Beim KFV spielten auch einige Nationalspieler. Erwähnenswert ist v. a. Gottfried Fuchs, der bei den Olympischen Spielen in Stockholm (1912) gegen Russland (16:0) 10 Treffer erzielte. Dieser Rekord hat heute noch Bestand. Fuchs emigrierte aufgrund seiner jüdischen Herkunft 1937 nach Kanada und starb 1972 im Alter von 83 Jahren.

Nach Julius Hirsch, Nationalspieler des KFV, der von den Nationalsozialisten aufgrund seines jüdischen Glaubens verfolgt und 1933 vom Verein ausgeschlossen wurde, benannte der DFB im Jahr 2005 den Julius-Hirsch-Preis. Diese Auszeichnung ehrt Menschen und Organisationen, die sich für Toleranz und Menschenwürde, gegen Fremdenfeindlichkeit und Extremismus einsetzen. Erster Preisträger 2005 war der FC Bayern München für das „Match of Peace“, in dem die U17 des FC Bayern gegen eine israelisch-palästinensische Jugendauswahl antrat. Im darauffolgenden Jahr erhielten die Fanprojekte vom FC Schalke 04 („Dem Ball is´ egal wer ihn tritt“) und Borussia Dortmund (Kick racism out“) den Julius-Hirsch-Preis. Preisträger 2007: Eichenkreuz Nürnberg und TuS Plettenberg. Mehr Infos über den Julius-Hirsch-Preis und die Preisträger gibt es hier.
Julius Hirsch wurde 1943 nach Auschwitz deportiert und mit Datum vom 8. Mai 1945 für tot erklärt.


Nach dem 2. Weltkrieg konnte der KFV an seine erfolgreiche Zeit nicht mehr anknüpfen und wurde letztendlich im Oktober 2004 vom Badischen Fußballverband aufgrund eines Insolvenzverfahrens vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Aber der KFV lebt – ab der Saison 2007/08 ist der Verein wieder am Start und fängt von vorne an, in der Kreisklasse C Staffel 3.


Da das „Stadion an der Telegrafenkaserne“ in der Hertzstraße 2006 abgerissen wurde und dort nun ein Seniorenheim entstand, trägt der KFV seine Heimspiele beim Gehörlosenverein in Daxlanden aus. Leider muss sich der KFV für die Zukunft eine neue Spielstätte suchen, da der Gehörlosenverein Insolvenz angemeldet hat und der Mietvertrag gekündigt wurde.


Das „Stadion an der Telegrafenkaserne“ war übrigens das älteste Fußballstadion Deutschlands, bis es abgerissen wurde. In eben diesem Stadion feierte die Deutsche Nationalmannschaft den ersten offiziellen Sieg im Länderspiel beim 1:0 gegen die Schweiz, am 4. April 1909.


Der KFV hatte als erster Verein Deutschlands eine überdachte Sitzplatztribüne und bereits in den Zwanziger Jahren sowas wie ein Entmüdungsbecken, moderne sanitäre Anlagen und eine Sauna.

Derzeit belegt der KFV Platz 10 in der Kreisklasse C3. Der Verein freut sich über jeden Zuschauer und jegliche Unterstützung. Ich persönlich freue mich, dass die KFV'ler sich unermüdlich dafür eingesetzt haben, dass der Verein nicht aus dem Vereinsregister gelöscht wurde und dieser traditionsreiche Fußballverein weiterhin existiert.

Der Karlsruher FV ist ein Stück deutscher Fußballgeschichte!

Quelle der Bilder: 
Mit freundlicher Genehmigung von Charles Westermann

weitere Infos über den KFV Stadtwiki Karlsruhe




von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher FV
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Sonntag, 27. april 2008
Am 30. Spieltag ist es soweit, Kapllani schießt sein erstes Bundesligator. Eintausendundzwei Bundesligaminuten für Kapllani bis zum ersten eigenen Torjubel. Was wurde er bis dahin gescholten und kritisiert, jetzt hat er gezeigt, dass er es doch noch kann. Ich freu mich für ihn (und uns).

                                                                                                                                                                                                   
Aber schauen wir zurück.
Zur Saison 2004/2005 kam Edmond Kapllani vom FC Besa Kavaja (Albanien) zum KSC. In seinem ersten Jahr für den KSC durfte er 15 mal spielen und erzielte 1 Tor (im Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt, in der 46. Minute eingewechselt und in der 46. Minute getroffen!). Vor diesem blitzschnellen Jokertor wurde er vom damaligen Trainer Lorenz-Günter Köstner im Spiel bei Erzgebirge Aue demontiert. In der 68. Minute ersetzte er Kies und musste in der 85. Minute den Platz wieder für Iyodo räumen. LGK war übrigens an Weihnachten 2004 kein Trainer mehr in Karlsruhe.

In der Saison 2005/2006 nahm Kapllani langsam Fahrt auf. In 25 Zweitligaspielen traf er sechsmal und bereitete drei Tore vor. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erlebte er wohl in der Aufstiegssaison 2006/2007. Mit seinen 17 Treffern in 30 Spielen hat er den KSC mit in die 1. Bundesliga geschossen.

Das erste Bundesligator ist verbucht. Weitermachen Edmond.

von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher SC
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Sonntag, 27. april 2008
Am 30. Spieltag erlebte der Wildpark ein Bundesligaspiel der besseren Art. Der beste Aufsteiger der letzten 10 Jahre bietet dem CL-Anwärter Paroli. Dabei hätte die Sache bereits in der ersten Halbzeit ordentlich in die Hosen gehen können, wenn Bremen nicht allzu fahrlässig mit den zahlreichen Großchancen umgegangen wäre. Hätte, wäre, wenn zählt aber nicht, denn der KSC hat mit toller Moral dagegen gehalten und sich das 3:3 letztendlich auch verdient. Im Fußball zählen nunmal immer noch die geschossenen Tore und nicht die Anzahl der vergebenen Chancen.

Ich behaupte, dass der glücklichste Mensch im KSC-Dress gestern Kapllani war. Endlich sein erstes Bundesligator, er kann es also doch noch. Ist der Knoten jetzt geplatzt?
Der Zweitglücklichste dürfte der Basti Freis sein. Er macht nicht nur ein Doppelpack, nein, er legt sogar ein sensationelles Solo aus der eigenen Hälfte hin und schließt erfolgreich ab. Hm, vielleicht wird er ja doch noch groß?
Der Neu-Hannoveraner Eggimann dagegen hat wieder mal einen rabenschwarzen Tag erwischt. Scheint wohl doch mehr mit Wohnungssuche und Umzugsstress beschäftigt zu sein. Er tut momentan alles dafür, dass das "Danke-T-Shirt" ein Ladenhüter wird.

Mit 42 Punkten den Klassenerhalt endgültig auch rechnerisch gesichert. Ob das nachgebesserte Ziel von 50 Punkten noch erreicht wird? Lassen wir uns überraschen.
von Murxx veröffentlicht in: Karlsruher SC
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